Guatemala La Lima - Darwin Carillo

Guatemala La Lima - Darwin Carillo Zoom

Guatemala La Lima - Darwin Carillo
Kirschmarmelade, Kakao, Granatapfel

Guatemala La Lima - Darwin Carillo 250g

zzgl. Steuern: 215,65 Kč Inkl. Steuern: 248,00 Kč

Guatemala La Lima - Darwin Carillo 1000g

zzgl. Steuern: 860,87 Kč Inkl. Steuern: 990,00 Kč
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Die Geschichte von San Jerónimo Miramar (SJM) ist wirklich sehr interessant. Wir kaufen den
Kaffee über unseren Partner Coffee Bird in England, der selbst Kaffee anbaut und einigen anderen
Familien hilft, Qualitätskaffee nach Europa zu bringen. Die SJM-Farm gehört der italienischen
Familie Bressani. Diese Partie wird nach der „honey processed“ - Methode verarbeitet, die ihr
neben dem Granatapfel eine schöne Kirschsüße und Frucht verleiht - durch den Kakaogeschmack
wird das Geschmackserlebnis vollkommen.


Region: Atitlán
Farm/ Farmer: San Jerónimo Miramar, Familie Bressani
Meereshöhe: 1500 - 1700 über dem Meeresspiegel
Varietät: Catuai
Verarbeitung: „honey processed“- Methode
Säure: niedrig
Geschmacksprofil: Kirschmarmelade, Kakao, Granatapfel



Doporučená příprava
espresso
Produktbeschreibung

Die Familie Bressani, der die SJM-Farm gehört, steckt auch hinter einem anderen interessanten
Projekt. Aus Upcycled-Denim-Material werden wunderschöne Kaffeebeutel hergestellt. In diesen
grain-pro Säcken befindet sich auch unsere Kaffeespezialität.
Kaffeeanbau, Farmmanagement, Natur und Boden sind eine Leidenschaft der Familie Bressani.
Interessanterweise ist die Milchproduktion eine weitere wichtige Tätigkeit der Farm. Die Familie
verkauft seit Jahren Kaffee an lokale Exporteure und erhält Geld basierend auf dem C-Markt. Im
Jahr 2014 begann sich die Familie jedoch auf selektiven Kaffee zu konzentrieren. Der Grund war
die tragische Realität vieler Landwirte…die Exporteure boten ihnen verheerend niedrige Preise für
den Kauf von Kaffee an. Diese Preise kamen wegen des Preisverfalls auf dem Rohstoff-
Kaffeemarkt zustande.
Giorgio überredete seinen Vater, ihren Kaffee nicht zu diesen niedrigen Preisen zu verkaufen.
Seine Schwester Gina, die zu dieser Zeit in den USA studierte, sprach einen lokalen Röster an und
gab ihm eine Probe von ihrer Farm. Die Rösterei mochte den Kaffee sehr. Daraufhin einigten sie
sich den Kaffee direkt bei der Familie Bressani zu kaufen. Ohne irgendetwas überhaupt zu ahnen,
waren dies ihre ersten Schritte in Richtung selektiven Kaffees.
Auf dem Hof sind sie es gewohnt, die Ergebnisse der Milcherzeugung detailliert aufzuzeichnen und
zu beobachten. Sie passen sich ständig der Natur an, hören ihr zu und wenden ihre Erkenntnisse
ebenfalls auf die Kaffeeproduktion an.
Von Parma nach Patulul
Um die Jahrhundertwende (1880) zog Herr Bressani aus Italien von Parma in die USA, um dort zu
arbeiten und ein besseres Leben zu führen. Seine Frau, die ein Kind erwartete, blieb in Italien. Als er
ankam, suchte er den einzigen Bankier auf, der Einwanderern Kredite gewährte. Dieser Bankier war
später der Gründer der „Bank of America“. Er konnte Herrn Bressani finanziell nicht helfen, aber er
gab ihm Arbeit in Guatemala, wo sie Eisenbahntunnel bauten. So kam Herr Bressani nach
Guatemala.
Im Jahr 1940 begann Bressani mit der Verwaltung der Farm San Jerónimo Miramar, die sich
zwischen Patulul und San Lucas Tolimán befand. Zu dieser Zeit gehörte der Hof einem Deutschen
mit jüdischer Herkunft. Kurz darauf erklärte Guatemala jedoch Deutschland den Krieg, enteignete
sämtliches Land den Deutschen in Guatemala und vertrieb sie zurück nach Deutschland oder in
ein Internierungslager in Texas.
Der Besitzer von SJM fragte Giorgis Urgroßvater, ob er die Farm von ihm kaufen würde. Er lehnte
jedoch ab, da er nicht genug Geld hatte, um eine Farm zu kaufen. Als der Hofbesitzer jedoch
feststellte, dass der benachbarte Hof vom Staat beschlagnahmt worden war, trat der Besitzer
erneut zu Giorgis Urgroßvater und bot ihm an, ihm den Hof zu überlassen, wenn er 5 Jahre lang
Profite aus der Kaffeeproduktion von diesem Hof bezahlte. Herr Bressani nahm das Angebot an.
Um etwas Geld zu verdienen, kaufte Herr Bressani ein paar Kühe und verkaufte frische Milch. In den
1950er Jahren gaben die Amerikaner Guatemala jedoch eine Innovation: Milchpulver, so mussten
die meisten Bauern ihre Farmen schließen. Glücklicherweise wussten Bressanis nahe Verwandten
wie man Käse herstellt - dank des italienischen Hintergrunds - und so konnte die Milch- in
Käseproduktion umgewandelt werden.
Auch wenn die Milchproduktion auf der Farm manchmal mehr vertreten ist als die
Kaffeeproduktion, bietet die Kaffeeproduktion Arbeit für bis zu 500 Familien. Daher ist es wichtig,
Kaffee rentabel zu produzieren. Diese Familien sind nämlich von diesem Einkommen abhängig.
Interessant
Die Farm besteht aus: 43% Wald, 40% Kaffee, 12% Weideland für Kühe, 5% Unterkunft für Bewohner
und teilweise produziert sie auch Honig. Der Vorteil der Farm besteht darin, dass sie eine eigene
Verarbeitungsstation und Maschinen zur endgültigen Pergamententfernung der Kaffeekirschen
besitzt. Auf dem Hof gibt es einen Ort zum Trocknen auf dem Boden (auf Beton,). Aber auch auf
einem Hochbeet wird der Kaffee auf einem Gitter in der Luft getrocknet. Und schließlich gibt es ein
Qualitätskontrolle-Labor, in dem sie gemeinsam die Herstellung ihrer Kaffees kosten und sie
bewerten.

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