natural - Trockene Aufbereitung

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Diese Methode wird als die Traditionelle bezeichnet, da sie vor dem Waschen der Kaffeebohnen in Wasser bereits verwendet wurde. Nach der Ernte des Kaffees werden die Bohnen einige Tage in der Pulpe liegen gelassen, die Pulpe wird weich und hierbei kommt es zur Fermentierung. Die Pulpe entwickelt verschiedene Stoffe, die den Geschmack der eigentlichen Bohne ändern. Sie werden in der Pergamenthaut und der Bohne freigesetzt. Anschließend werden alle Bohnen von der Pulpe befreit und getrocknet, danach wird die Pergamenthaut entfernt.
Den Vorteil der trockenen Methode bildet ein interessanter Fruchtgeschmack, der während der „Ausreifung“ oder Fermentierung der Pulpe in die Bohne kommt. Jedoch muss hier der Kaffeebauer aufpassen, denn wenn die Fermentierung zu intensiv ist, schmeckt der Kaffee alkoholisch oder fermentiert und dies wird bei der Bewertung als Defekt bewertet.

Nachteile sind eine schwierigere Selektion defekter Bohnen und die Kontrolle des Fermentierungsprozesses, auf den das Wetter einen großen Einfluss hat. Dies sind Gründe, dass die Trockenaufbereitung überwiegend in Gebieten mit minimalen Niederschlägen praktiziert wird.

 

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